Um Haaresbreite (Teil 2) – eine haarige Beitragsreihe mit Gewinnspiel

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Im ersten Teil unserer „Um Haaresbreite“-Reihe haben wir uns mit Körperbehaarung ganz allgemein beschäftigt. Heute wollen wir überprüfen, wie sie sich im Laufe der Entwicklung des Menschen verändert hat. – Und vergesst das Gewinnspiel nicht 😉

Haare haben eine Funktion? Nein! Doch! Oh …

Auch wenn sie uns lästig erscheinen, haben Haare wichtige Funktionen. Zum einen sollen sie uns warmhalten (Körperbehaarung) und vor ungewollten Eindringlingen schützen (z.B. Nasenhaare, Wimpern, Augenbrauen), Polstern oder sogar Reibung verhindern (z.B. Achselhaare). ( R ) Auch Schamhaare sind nicht nur ein unästhetisches, nervendes Gewächs der Natur. Sie sollen verhindern, dass Dreck oder krabbelndes Getier in Körperöffnungen eindringt, welche vor mehreren Hundert Jahren nicht durch Stringtangas oder Boxershorts bedeckt wurden. Es verhindert auch unangenehmen Sonnenbrand an falschen Stellen, wenn unsere Protagonistin vielleicht auf einer einsamen Insel ohne Kleidung angespült würde. Obendrein sollen Schamhaare die empfindlichen Geschlechtsteile vor Wärme oder Kälte schützen und Sexuallockstoffe (Pheromone) an Ort und Stelle halten.

Einfluss der Evolution auf das Haar

Die Evolution des behaarten Australopithecus zu einem Kleider tragenden Homo sapiens hatte eine genetische Anpassung zur Folge. Allerdings sind wir wider erwarten nicht vollständig nackt, sondern verfügen immer noch über einen rudimentären Rest. Forscher der University of Sheffield sind der Ansicht, dass diese Haare zumindest noch teilweise dazu beitragen, uns vor einem möglichen Parasitenbefall (Wanzen, Mücken, Läuse) zu schützen. Krabbelnde Insekten auf rasierten Armen und Beinen werden nämlich erst wesentlich später oder überhaupt nicht wahrgenommen.

Auch bei der Fortpflanzung reagieren wir nicht mehr rein instinktiv auf Sexuallockstoffe, sondern lassen uns durch Faktoren wie ( E ) Aussehen, Wohlstand und Lebenssituation stark beeinflussen. Bei einem Multimillionär mit roten Haaren, der Frauen gerne den Arsch versohlt, fragt Anna schließlich auch nicht danach, ob er unten rum rasiert ist oder gerade Duschgel auf seinem besten Stück hat oder?

Durch das Tragen von Kleidung brauchen wir uns auch um Temperaturschwankungen und ungeschützte Körperöffnungen keine Gedanken machen. ( R ) Folglich sind im Laufe der menschlichen Evolution auch Schamhaare für uns weitestgehend nutzlos geworden.

Wenn unsere Intimbehaarung nutzlos und hässlich ist, dann kann sie weg. Die Frage ist nur: wie? Aber das bekommt ihr dann nächste Woche zu lesen.

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