Was tut sich Soziales in der Buchwelt?

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Was tut sich Soziales in der Buchwelt? Wir haben uns auf die Suche gemacht und sind dabei auf ein spannendes Projekt gestoßen, an dem unsere Romance-Alliance Autorin Mariella Heyd mitgewirkt hat: gemeinsam mit 50 Autorinnen und Autoren schrieb sie für einen guten Zweck. Mit der Kurzgeschichte „Demenz ist wie ein Kartenspiel“ steuert die Saarländerin und Indie Autor Preis Gewinnerin 2017, Mariella Heyd https://romance-alliance.com/wer-sind-wir/, ihren Teil zu der Anthologie „Du fehlst – Geschichten von Leben und Tod“ von Petra Schaberger bei. 60 Prozent des Erlöses werden zwei Hospizvereinen zugutekommen.

„Über das Sterben redet man nicht.“ So oder so ähnlich klingt eines unserer wohl bekanntesten gesellschaftlichen Tabus. Um nicht darüber zu sprechen, schreiben 50 Autoren und Autorinnen darüber und halten ihre Gedanken, Erfahrungen und Gefühle schwarz auf weiß fest. Auch wenn alle Geschichten ganz unterschiedlich und facettenreich von Leben, Trauer, Trost und Tod erzählen, so sind sich doch alle einig: Der letzte Weg sollte nicht totgeschwiegen werden. Im Gegenteil: Man sollte den letzten Auftritt auf dieser Welt unterstützen – dazu zählt neben der geistigen Auseinandersetzung mit dem eigenen Ableben und dem von nahestehenden und liebgewonnenen Menschen auch die finanzielle Unterstützung, um beispielsweise letzte Wünsche erfüllen zu können.

Man trauert nicht nur um Verstorbene.

Dass man nicht nur um Verstorbene trauern kann, zeigt Mariella Heyd mit ihrer Kurzgeschichte „Demenz ist wie ein Kartenspiel“, die sie als Puzzlestück dieser Anthologie versteht. Kann man wirklich nur dann vermissen und trauern, wenn jemand bereits verstorben ist? Nein. Demenz ist inzwischen für viele Angehörige von Betroffenen ein Begriff, der mit prägenden Erlebnissen verbunden ist. Als Gesundheits- und Krankenpflegerin durfte Mariella Heyd, die inzwischen im Zentralen Qualitätsmanagement der Victor’s Unternehmensgruppe arbeitet, während ihrer Berufspraxis unterschiedliche Aspekte dieser Erkrankungen kennenlernen. Oftmals vermissen die Angehörigen zum Beispiel ihre erkrankte Mutter, die ihr eigenes Kind nicht mehr erkennt. Der Mensch ist nicht mehr der, der er vor seiner Erkrankung war. Genau zu dieser schmerzlichen Art des Vermissens und langsamen Abschiednehmens hat Mariella Heyd eine Kurzgeschichte verfasst, welche auch eine andere Seite der Krankheit beleuchtet. Diese macht deutlich: Wie so oft, ist es nur eine Frage der Perspektive, wie man eine Situation bewertet.

Gemeinsam Gutes tun und die Hospizarbeit unterstützen.

Gemeinsam mit Mariella Heyd erzählen 50 Autorinnen und Autoren wahre oder erdachte Geschichten über Trauer, Liebe, Verlust und widmen sie der guten Sache. Möglich wurde dies dank eines Wettbewerbs auf Blog Q5 der Quintessenz – Manufaktur für Chroniken. Aus 730 eingereichten Texten wählte eine dreiköpfige Jury, bestehend aus den Trauerbegleiterinnen Ayse Bosse und Christa Lübken sowie Projektleiterin Petra Schaberger, die 50 besten aus.

Für Thomas Klinger, Geschäftsführer der Manufaktur, und Ehefrau Petra Schaberger ist die Anthologie eine Herzenssache. 60 Prozent des Verkaufserlöses spenden sie an zwei Hospizvereine. Weitere Projekte dieser Art sind in Planung. Eigens hierfür gründeten die Heppenheimer den Q5 Verlag.

„DU FEHLST. Geschichten von Leben und Tod.“

Hrsg. Petra Schaberger, Ayse Bosse.

Q5 Verlag, Heppenheim.

ISBN 978-3-9819857-0-2.

19,99 Euro.

Erhältlich im Handel, z. B. über Amazon: https://www.amazon.de/Du-fehlst-Geschichten-von-Leben/dp/3981985702

oder auf www.q5-verlag.de.

 

60 Prozent des Verkaufserlös spendet der Q5 Verlag an den Hospiz-Verein Bergstraße e.V. sowie den Ambulanten Hospizdienst für den Landkreis Wittmund e.V.

https://www.hospiz-verein-bergstrasse.de

https://www.hospiz-wittmund.de

 

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